Dauer 10:35 Min., ohne Ton
2008
nachleuchten
Ausschnitt 01:40 Min.
INSTALLATION
Fotos und kurze Videosequenzen von Neuchâtel werden unterschiedlich bearbeitet und zu einem Film kombiniert. Der Film wird auf eine phosphoreszierende Folie projiziert. Zwischen den einzelnen Bilderfolgen hat es jeweils eine längere Schwarzpause. In dieser Pause leuchtet die Kombination der übereinander projizierten Bilder nach. Die folgende Bildsequenz überblendet die nur noch schemenhaft nachleuchtenden Bildspuren.
Die so entstehenden Bilderschichten suggerieren eine räumliche wie auch eine zeitliche Dimension, denn die „alten“ Bilder scheinen nach hinten in einen virtuellen Raum zu weichen und sich dort langsam aufzulösen, zu vergehen. Aus den Bildspuren und mit Hilfe unseres Erinnerungsvermögens können die verblassten Bilder wieder rekonstruiert werden - ein Sinnbild für den Prozess des Vergessens und sich Erinnerns.