Inhalt
[...] Eins sein, sich ergänzen, sich entsprechen ist vielleicht das Ideal einer Beziehung. Aber der Wunsch, eins mit sich selbst zu sein, geht darüber noch hinaus. [...]
Schatten, Spiegelungen, Einzelwesen sind die beiden Frauen auf der Bühne. Der Raum zwischen ihnen wird aufgeladen, er scheint zu schwingen, um sich wieder zu neutralisieren und zu verdinglichen. Doch wie wirklich ist die Wirklichkeit?
Tanz, Musik und Projektionen kreieren Realitäten, die sich durchdringen, verdoppeln, vervielfachen. Was ist greifbar und lässt sich im Hier und Jetzt verankern? Die Zeit dehnt und verkürzt sich. Spuren werden sichtbar und verflüchtigen sich. Alles ist in ständigem Wandel begriffen. (Brigitte Knöss)
Bühne
In der Mitte der Bühne steht eine drehbare Wand (4x3,25m). Sie ist Raumelement und Projektionsfläche zugleich. Als Wand, wie auch als Projektionsfläche wird sie von den Tänzerinnen in die Choreografie eingebaut und unterstützt so das Getrennt sein oder das Eins sein der Tänzerinnen.
Der aus Aluminium gefertigte Rahmen ist mit einem dehnbaren, leicht glänzenden Stoff überzogen. Die Projektionen wirken darauf etwas diffus und leicht unscharf, es entsteht eine feine Verdoppelung der Konturen.
Konzept/Choreografie: Irina Lorez
Tanz: Irina Lorez, Fa-Hsuan Chen
Musik Electronics: Domenico Ferrari
Bühne/Video: Erika Wagner
Licht/Bühnentechnik: Daniel Schnüriger
Kostüme: Werner Duss
Dramaturgie/Produktionsmanagement: Brigitte Knöss
Administration/Öffentlichkeitsarbeit: Antoinette Gnos
2005
schlaflos
SZENOGRAFIE